„Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen,
und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe.
Sende aus deinen Geist – und alles wird neu geschaffen.
Und du wirst das Antlitz der Erde erneuern.“

Sonntagsbrief

zum 7. Ostersonntag
17. Mai 2015


Liebe Gemeinden,

diese neun Tage zwischen der Himmelfahrt des Herrn und der Herabkunft des Hl. Geistes an Pfingsten gelten in der Kirche als besondere Gebetstage in der „PFINGSTNOVENE“:

Die Volksfrömmigkeit kennt, besonders seit dem 17. Jh., neuntägige Andachten („Novenen“), die nach dem Vorbild der Apostel zusammen mit der Mutter Jesu (Apg 1, 12-14) der Vorbereitung auf ein wichtiges Ereignis oder zur Abwehr von Not und Gefahr dienten. Durch die Neuordnung des Kirchenjahres wurde die bislang mehr private Pfingstnovene in der offiziellen Liturgie beheimatet. In ihr betet die Kirche verstärkt um die Einheit aller Christen im Glauben – im Anschluß an Jesu Abschiedsgebet vor seinem Leiden – „ut omnes unum sint“ = „daß alle eins seien“ (Jo 17, 21).

Diese Wochentage nach Christi Himmelfahrt bis Pfingsten sollen uns in der Kirche auf die Herabkunft des Hl. Geistes vorbereiten. Alle Wochentage dieser Zeit haben eigene Meßformulare, die an die Verheißungen Christi über die Sendung des Hl. Geistes erinnern. So schließt sich die Kirche den Jüngern Jesu an, die nach der Himmelfahrt ihres Herrn „einmütig im Gebet verharrten, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern“ (Apg 1, 14).

Unser Gebetsruf in der Kirche für die Pfingstnovene:

„Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen,
und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe.
Sende aus deinen Geist – und alles wird neu geschaffen.
Und du wirst das Antlitz der Erde erneuern.“

Herzliche Sonntagsgrüße

Ihr H.J. Schmitz, Pfarrer

Lied des Monats Mai

in allen unseren Sonntagsgottesdiensten

 

NGL Nr. 350 „Geist der Zuversicht, Quelle des Trostes“